Schreinereien und Tischlereien arbeiten mit hoher handwerklicher Präzision – wirtschaftlich entsteht jedoch häufig eine weniger präzise Situation: Holz, Plattenwerkstoffe, Beschläge, Fremdleistungen und Löhne müssen bezahlt werden, während der Auftraggeber seine Rechnung erst Wochen später begleicht. Besonders bei größeren Innenausbauprojekten, Objektgeschäft oder Aufträgen für Generalunternehmer kann dadurch erheblicher Liquiditätsbedarf entstehen. Factoring kann hier ansetzen, wenn bereits erbrachte Leistungen zu geeigneten, abtretbaren und möglichst unbestrittenen Forderungen geführt haben. Entscheidend ist jedoch nicht allein das Auftragsvolumen, sondern die konkrete Forderungsstruktur.
Factoring für Schreiner und Tischler: Das Wichtigste auf einen Blick
- Material wird vorfinanziert: Holz, Beschläge, Plattenwerkstoffe und Sonderteile binden Kapital lange vor dem Zahlungseingang.
- Factoring setzt an entstandenen Forderungen an: Ein Auftrag oder Materialeinkauf selbst wird nicht finanziert.
- VOB-Forderungen benötigen besondere Prüfung: Leistungsstand, Aufmaß, Prüfbarkeit, Abnahme, Einwendungen und Sicherheitseinbehalte können entscheidend sein.
- Skonto kann helfen: Ob sich Skonto wirtschaftlich lohnt, muss gegen sämtliche Factoringkosten gerechnet werden.
- Ausfallschutz ist kein Rundumschutz: Beim echten Factoring kann das vertraglich definierte Zahlungsunfähigkeitsrisiko geeigneter und gedeckter Forderungen übernommen werden.
- Berger Factoring vermittelt unabhängig: Wir kaufen Forderungen nicht selbst an, sondern vergleichen geeignete Factoringgesellschaften.
Einen allgemeinen Überblick über die Funktionsweise finden Sie unter Ihre Vorteile mit Factoring. Welche Anbieter grundsätzlich infrage kommen können, erläutern wir unter Factoring-Anbieter vergleichen.
1. Warum Schreinerbetriebe besonders viel vorfinanzieren
In einer Schreinerei entsteht ein großer Teil der Kosten bereits lange vor dem endgültigen Zahlungseingang.
Bei einem größeren Auftrag können beispielsweise vorfinanziert werden:
- Massivholz und Furniere
- Plattenwerkstoffe
- HPL- und Mineralwerkstoffe
- Beschlagsysteme
- Glas, Metall- oder Steinbauteile
- Fremdleistungen
- Transport und Montage
- Löhne und Sozialabgaben
Dazu kommen laufende Kosten für Werkstatt, Energie, Maschinenleasing, Fahrzeuge und Verwaltung.
Je länger ein Auftrag dauert, desto größer kann der zeitliche Abstand zwischen Ausgaben und Zahlungseingang werden.
2. Auftragsvolumen ist nicht gleich factoringfähige Forderung
Ein Innenausbauauftrag über beispielsweise 300.000 Euro bedeutet nicht, dass sofort Forderungen über 300.000 Euro verkauft werden können.
Factoring setzt grundsätzlich bei bereits entstandenen Forderungen an.
Entscheidend können unter anderem sein:
- welche Leistung bereits erbracht wurde,
- ob diese Leistung abrechenbar ist,
- ob eine Rechnung gestellt wurde,
- ob die Forderung abtretbar ist,
- ob der Auftraggeber Einwendungen erhebt,
- ob Gegenforderungen bestehen,
- ob Sicherheitseinbehalte vereinbart wurden,
- welches Debitorenlimit der Factor gewährt.
Für die Liquiditätsplanung sollten Auftragsbestand, Rechnungsbestand und tatsächlich ankauffähige Forderungen deshalb getrennt betrachtet werden.
3. Materialvorleistung: Wenn Holz bereits bezahlt ist, der Kunde aber noch nicht
Gerade hochwertige Materialien können erhebliche Summen binden.
Ein Schreinerbetrieb bestellt beispielsweise Eiche, Nussbaum, HPL-Platten, Brandschutzmaterialien oder hochwertige Beschlagsysteme für ein Objektprojekt.
Der Lieferant stellt seine Rechnung unmittelbar. Der Auftraggeber zahlt jedoch möglicherweise erst nach Lieferung, Montage, Leistungsprüfung oder einem vertraglich vereinbarten Zahlungsziel.
Diese Differenz muss der Betrieb finanzieren.
Früher verfügbare Liquidität aus geeigneten Kundenforderungen kann dann beispielsweise genutzt werden für:
- Materialeinkauf
- Lieferantenrechnungen
- Personalkosten
- Montagekosten
- Werkstattbetrieb
- laufende Fixkosten
Factoring finanziert den Materialeinkauf jedoch nicht unmittelbar. Grundlage bleibt der Verkauf geeigneter bestehender Forderungen.
4. Abschlagsrechnungen im Objektgeschäft
Bei länger laufenden Projekten können Abschlagsrechnungen für die Liquiditätssteuerung entscheidend sein.
Ob eine solche Forderung factoringfähig ist, hängt jedoch von ihrer konkreten Struktur ab.
Zu prüfen sind beispielsweise:
- Leistungsstand
- vertragliche Grundlage
- Aufmaß
- Prüfbarkeit
- Abnahme beziehungsweise Teilabnahme
- Einwendungen
- Gegenforderungen
- Sicherheitseinbehalte
Eine pauschale Aussage, jede Abschlagsrechnung könne sofort verkauft werden, wäre deshalb falsch.
Eine ausführliche Einordnung finden Sie unter VOB Factoring im Handwerk.
5. Schlussrechnungen sind häufig anspruchsvoller
Bei Schlussrechnungen können weitere Faktoren hinzukommen.
Insbesondere bei größeren Bau- und Innenausbauprojekten entstehen mitunter Differenzen über:
- Mengen
- Nachträge
- Mängel
- Abzüge
- Vertragsstrafen
- Sicherheitseinbehalte
Eine Forderung, deren Höhe noch zwischen den Parteien diskutiert wird, ist anders zu beurteilen als eine vollständig erbrachte, bestätigte und unbestrittene Leistung.
Für Schreiner im Objektgeschäft ist daher eine saubere Dokumentation mindestens genauso wichtig wie die Rechnung selbst.
6. Skonto beim Holzhändler: attraktiv, aber keine Garantie
Mehr verfügbare Liquidität kann es ermöglichen, Lieferanten früher zu bezahlen und vereinbarte Skonti zu nutzen.
Ein einfaches Beispiel:
Bei einem Einkauf von 100.000 Euro würde ein tatsächlich vereinbartes Skonto von 2 Prozent rechnerisch 2.000 Euro Preisvorteil bedeuten.
Ob daraus nach Berücksichtigung der Factoringkosten ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, hängt von den tatsächlichen Konditionen ab.
Verglichen werden sollten:
- Factoringgebühr
- Finanzierungszins
- sonstige Vertragskosten
- tatsächliches Skonto
- Nutzungsdauer der Finanzierung
Factoring ist daher nicht automatisch kostenneutral und Skonto finanziert die Factoringkosten nicht zwangsläufig.
Mehr dazu lesen Sie unter Skonto nutzen mit Factoring.
7. Wachstum und Maschineninvestitionen
Moderne Schreinereien investieren zunehmend in:
- CNC-Bearbeitungszentren
- Plattenaufteilsägen
- Kantenanleimer
- CAD/CAM-Systeme
- Absaugtechnik
- digitale Arbeitsvorbereitung
- Montagefahrzeuge
Solche Investitionen werden nicht unmittelbar durch Factoring finanziert.
Factoring kann jedoch bestehende Forderungsbestände früher liquiditätswirksam machen und dadurch den allgemeinen finanziellen Spielraum verändern.
Ob eine Maschine anschließend aus Eigenmitteln, Leasing, Bankdarlehen oder einer Kombination finanziert wird, bleibt eine separate Entscheidung.
8. Factoring ersetzt keine langfristige Investitionsfinanzierung
Dieser Unterschied ist wichtig.
Factoring dient primär dem Working-Capital-Management.
Eine CNC-Maschine mit einer Nutzungsdauer von vielen Jahren benötigt wirtschaftlich eine andere Finanzierungsstruktur als eine Forderung mit einem Zahlungsziel von 30 oder 60 Tagen.
Eine Kombination aus Factoring und langfristiger Finanzierung kann sinnvoll sein, aber beide Instrumente erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
9. Bilanzwirkung: möglich, aber nicht automatisch
Je nach Vertragsgestaltung und bilanzieller Behandlung kann Factoring Auswirkungen auf die Bilanz haben.
Werden Forderungen bilanziell ausgebucht und wird die daraus erhaltene Liquidität beispielsweise zur Rückführung kurzfristiger Verbindlichkeiten verwendet, kann sich die Bilanzsumme reduzieren.
Bei unverändertem Eigenkapital kann dadurch rechnerisch die Eigenkapitalquote steigen.
Daraus folgt jedoch nicht automatisch ein besserer Creditreform-Score, ein besseres Bankenrating oder ein günstigerer Leasingvertrag.
Kreditgeber berücksichtigen zahlreiche weitere Kennzahlen und qualitative Faktoren.
10. Das Klumpenrisiko im Objektgeschäft
Ein großer Auftrag kann für einen Schreinerbetrieb wirtschaftlich attraktiv sein und gleichzeitig ein erhebliches Risiko darstellen.
Beispiel:
Ein Generalunternehmer vergibt den gesamten Innenausbau eines Hotels oder Pflegeheims an einen mittelständischen Tischlerbetrieb.
Damit kann ein einzelner Debitor einen großen Anteil des Jahresumsatzes ausmachen.
Wenn dieser Auftraggeber zahlungsunfähig wird, kann ein erheblicher Forderungsausfall entstehen.
Factoringgesellschaften berücksichtigen solche Konzentrationen häufig über Debitorenlimite.
11. Ausfallschutz richtig verstehen
Beim echten Factoring kann das vertraglich definierte Zahlungsunfähigkeitsrisiko geeigneter und gedeckter Forderungen auf die Factoringgesellschaft übergehen.
Nicht automatisch abgedeckt sind beispielsweise:
- Mängelstreitigkeiten
- nicht anerkannte Nachträge
- Aufrechnungen
- Gegenforderungen
- Gutschriften
- nicht gedeckte Beträge
- Überschreitungen des Debitorenlimits
Ein pauschaler Schutz von 100 Prozent des gesamten Auftragsvolumens besteht daher nicht.
Mehr dazu finden Sie unter Ausfallschutz bei Forderungen.
12. Sicherheitseinbehalte und Gewährleistung
Im Objektgeschäft können Sicherheitseinbehalte eine zusätzliche Besonderheit sein.
Ein Auftraggeber behält beispielsweise einen Teil der Vergütung für Gewährleistungsansprüche zurück.
Dieser Betrag ist wirtschaftlich nicht ohne Weiteres mit einer normalen, sofort fälligen Forderung gleichzusetzen.
Ob und wie solche Einbehalte factoringfähig sind, muss mit dem konkreten Anbieter geprüft werden.
Für Schreiner, die regelmäßig für Generalunternehmer, Bauträger oder öffentliche Auftraggeber arbeiten, ist dieser Punkt besonders wichtig.
13. B2B und Privatkunden sollten getrennt betrachtet werden
Viele Schreinereien arbeiten sowohl für gewerbliche Auftraggeber als auch für Privatkunden.
Klassisches Factoring ist häufig auf B2B-Forderungen ausgerichtet.
B2C-Lösungen können bei einzelnen spezialisierten Anbietern vorhanden sein, sind jedoch nicht automatisch Bestandteil jedes Factoringvertrags.
Auch mögliche Teilzahlungsangebote für Privatkunden hängen vom jeweiligen Anbieter ab.
Deshalb sollte die Debitorenstruktur bereits zu Beginn einer Anbieterprüfung sauber getrennt werden.
Praxisbeispiel
Praxisbeispiel: Innenausbau eines Ärztehauses
Um die Praxisnähe zu verdeutlichen, blicken wir auf ein konkretes Szenario, wie es uns bei Berger Factoring regelmäßig begegnet.
Einordnung: Das folgende Szenario ist eine illustrative Modellrechnung und keine dokumentierte Kundenreferenz oder Finanzierungszusage. Ob eine konkrete Forderung angekauft wird, welche Vorauszahlungsquote möglich ist und wann eine Auszahlung erfolgt, hängt vom jeweiligen Factor, Vertrag, Debitor und Forderungsstatus ab.
Ausgangssituation
Eine mittelständische Schreinerei übernimmt den Innenausbau eines Ärztehauses.
| Kennzahl | Modellannahme |
|---|---|
| Gesamtes Auftragsvolumen | 300.000 € |
| Materialvorleistung | 85.000 € |
| Bereits erbrachte und abgerechnete Leistung | 120.000 € |
| Vertragliches Zahlungsziel | 45 Tage |
Herausforderung
Während die bereits erbrachte Leistung noch nicht bezahlt ist, muss die Schreinerei weiteres Material für den nächsten Bauabschnitt bestellen und gleichzeitig Löhne und Werkstattkosten bezahlen.
Factoring-Lösung
Für die Modellrechnung wird angenommen, dass von den bereits abgerechneten Forderungen 100.000 Euro nach Prüfung als geeignet und unbestritten akzeptiert werden.
Bei einer rein illustrativen Vorauszahlungsquote von 90 Prozent könnten daraus rechnerisch 90.000 Euro früher liquiditätswirksam werden.
| Position | Illustrativer Wert |
|---|---|
| Geeignete Forderungen | 100.000 € |
| Illustrative Vorauszahlungsquote | 90 % |
| Rechnerisch frühere Liquidität | 90.000 € |
| Vorläufiger Einbehalt | 10.000 € |
Ergebnis
Unter diesen Modellannahmen könnte die zusätzliche Liquidität eingesetzt werden, um Material, Personal und laufende Projektkosten zu finanzieren, ohne ausschließlich auf den regulären Zahlungstermin des Auftraggebers zu warten.
Das Beispiel bedeutet ausdrücklich nicht, dass das gesamte Auftragsvolumen faktoriert werden kann, jede Abschlagsrechnung automatisch akzeptiert wird oder eine Auszahlung zu einem festen Zeitpunkt garantiert ist.
14. Welche Unterlagen können Factoringanbieter benötigen?
Je nach Factoringgesellschaft und Geschäftsmodell können unter anderem benötigt werden:
- aktuelle BWA
- Summen- und Saldenliste
- OP-Liste
- Debitorenübersicht
- Beispielrechnungen
- Werk- oder Bauverträge
- Aufmaße
- Abnahmeunterlagen
- Informationen zu Sicherheitseinbehalten
- Angaben zu Reklamationen und Gutschriften
Je klarer der Leistungs- und Forderungsstatus dokumentiert ist, desto besser kann die Factoringfähigkeit beurteilt werden.
15. Warum Berger Factoring?
Berger Factoring ist unabhängiger Factoring-Vermittler und keine selbst ankaufende Factoringgesellschaft.
Wir betrachten unter anderem:
- Jahresumsatz
- Forderungsvolumen
- Debitorenstruktur
- B2B- und B2C-Anteile
- Zahlungsziele
- VOB-Anteil
- Abschlags- und Schlussrechnungen
- Sicherheitseinbehalte
- gewünschten Ausfallschutz
- Kostenstruktur
Auf dieser Grundlage vergleichen wir geeignete Factoringgesellschaften und unterstützen bei der Auswahl einer zum Betrieb passenden Lösung.
Eine allgemeine Kostenübersicht finden Sie unter Factoring-Kosten. Eine grundlegende Einordnung der Vor- und Nachteile finden Sie unter Factoring im Check.
Factoring für Ihre Schreinerei prüfen
Sie finanzieren Material und Personal vor, während gewerbliche Auftraggeber lange Zahlungsziele nutzen?
Berger Factoring prüft unabhängig, welche Factoringgesellschaft zu Ihrer Forderungs-, Debitoren- und Projektstruktur passen könnte.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenHäufige Fragen zu Factoring für Schreiner und Tischler
Können Abschlagsrechnungen aus einem VOB-Projekt faktoriert werden?
Das kann bei spezialisierten Anbietern möglich sein. Entscheidend sind unter anderem Leistungsstand, Prüfbarkeit, Aufmaß, Vertragsstruktur, Abnahme, Einwendungen und Sicherheitseinbehalte.
Können Schlussrechnungen verkauft werden?
Grundsätzlich kann das möglich sein. Offene Mängel, Nachtragsstreitigkeiten, Gegenforderungen oder Einbehalte können die Ankauffähigkeit jedoch beeinflussen.
Erhalte ich immer innerhalb von 24 Stunden Geld?
Nein. Die Auszahlungsgeschwindigkeit hängt vom Factoringpartner, der Vertragseinrichtung, dem Debitor und der konkreten Forderung ab.
Ist Factoring auch für Privatkunden möglich?
B2C-Factoring kann bei einzelnen spezialisierten Anbietern verfügbar sein. Es ist jedoch nicht Bestandteil jedes Factoringmodells.
Übernimmt der Factor jeden Forderungsausfall?
Nein. Beim echten Factoring kann das vertraglich definierte Zahlungsunfähigkeitsrisiko geeigneter und gedeckter Forderungen übernommen werden. Leistungsstreitigkeiten und nicht gedeckte Forderungsteile sind davon zu unterscheiden.
Können Sicherheitseinbehalte faktoriert werden?
Das hängt von Forderungsstatus und Anbieter ab. Sicherheitseinbehalte müssen gesondert geprüft werden und sind nicht automatisch wie normale fällige Rechnungen ankauffähig.
Finanziert Factoring eine neue CNC-Maschine?
Nicht direkt. Factoring setzt bestehende Forderungen früher in Liquidität um. Eine langfristige Maschinenfinanzierung bleibt davon getrennt.
Verbessert Factoring automatisch mein Rating?
Nein. Mögliche Bilanz- und Ratingeffekte hängen von Vertragsgestaltung, bilanzieller Behandlung, Mittelverwendung und weiteren Unternehmenskennzahlen ab.
Fazit: Maßarbeit auch bei der Liquiditätsplanung
Schreiner und Tischler investieren früh in Material, Personal und Produktion, während der Zahlungseingang häufig deutlich später erfolgt.
Gerade im Objektgeschäft kann dadurch eine erhebliche Working-Capital-Lücke entstehen.
Factoring kann diese Lücke verkürzen, wenn geeignete bereits entstandene Forderungen vorhanden sind.
Entscheidend ist jedoch nicht die Höhe des Auftrags, sondern die Qualität und Struktur der konkreten Forderungen.
Abschlagsrechnungen, Schlussrechnungen, Sicherheitseinbehalte, B2C-Anteile und mögliche Einwendungen sollten deshalb von Anfang an in die Anbieterwahl einbezogen werden.
Wenn Forderungsstruktur und Factoringmodell zusammenpassen, kann Factoring ein sinnvoller Baustein für die Liquiditätsplanung einer modernen Schreinerei sein – ohne unrealistische Versprechen und mit einer Finanzierung, die genauso sauber konstruiert ist wie das eigentliche Handwerk.



